1. Borgcubus Gregor

    So, ich weiß gar nicht genau, wen das alles erreicht, ansonsten muss Du, Jens akitv werden.
    Du wolltest ja gerne erste Impression aus dem Jemen (englisch Yemen).
    Ich bin das erste mal in Arabien, das erste Mal so richtig in einem armen Land, das erste Mal in einem Land mit Low intensity conflict und das erste Mal mit MSF (Ärzte ohne Grenzen) unterwegs.
    Das ist insofern eine interessante Erfahrung, weil die Huthi-Rebellen in ihrem Nordteil zunächst einmal eine zweiwöchige Quarantäne für alle Helfer*innen eingerichtet haben - in der sitze ich gerade.
    Aufgrund der Sicherheitslage und der Quarantäne-Situation habe ich auch keine wirklichen Kommunikationsmöglichkeiten mit der Bevölkerung. Aber ein bisschen was kann ich schon berichten, was bei uns überhaupt nicht ankommt.
    Heute dies: Biden wurde ja ganz groß gefeiert, dass er die Einstufung der Huthi-Rebellen als "terroristisch" wieder zurückgenommen hat. Was unterging: Trump hatte diese Einstufung auch erst im Dezember veranlasst. Wirtschaftlich und Konflikt-bezogen hat diese EInstufung überhaupt keinen direkten Einfluss. Der einzige Einfluss - nicht zu unterschätzen, aber wesentlich geringer als kolportiert - ist der auf NGO´s mit finanzieller Unterstützung oder Abhängigkeit aus den USA: Diese durften nicht mehr aktiv sein und haben demensprechend jetzt Probleme, im Jahr 2021 noch Gelder locker zu machen. Lebensmittellieferungen u.ä. werden durch die Rücknahme allerdings nicht mehr ankommen.

    16:28 15.02.21 | 1 comment | org 2 | share
  1. Thumb pingu

    Hi Gregor, schön von dir zu hören! Wie sieht diese Quarantäne-Station denn aus, wo du gerade bist - Ist das ein ganz normales Haus, oder so eine Art bewachtes Compound oder Lager? Sind da nur Leute von MSF oder anderen NGOs, oder alle möglichen Leute, die gerade in den Jemen einreisen wollen? Bitte mehr erzählen :))

    Birgitt am 16.02. um 22:37 | edit
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