• Borgcubus Gregor

    Heute ist der letzte Tag der Quarantäne. Ich bin recht mürbe geworden. Zuhause in Quarantäne zu sein, ist einfacher, als in der Fremde. Wir sind momentan wieder zu dritt. Das Wetter wird immer besser, tagsüber 30 Grad, in der Sonne noch mehr. Nachts um die 15 Grad. Hier in der Stadt selbst merkt man nichts von Armut und Kampf. Aber soweit in den internationalen Medien nachlesbar, sind die Kämpfe um Ma’rib fürchterlich: mehrere Hundert Tote auf beiden Seiten in den letzten 10 Tagen. Am Samstag geht es weiter nach Al Hudaydah. Dann kann ich endlich das machen, weswegen ich hierher gefahren bin: meine medizinischen Kenntnisse an die hiesigen Ärzt*innen weitergeben und meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen.

    06:33 24.02.21 | 1 comment | org 2 | share
  • Jens avatar 2 1 jensitus

    Lieber @gregor,
    wie geht es dir in der Quarantäne?

    10:04 23.02.21 | 0 comments | org | share
  • Jens avatar 2 1 jensitus

    Schlechte Nachrichten für die Vitamin D Fraktion:
    »Wir wissen beispielsweise, dass Vitamin D trotz aller Ankündigungen nicht vor schweren Verläufen schützt«, so Kluge.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/woran-covid-19-kranke-sterben-massen-obduktion-in-hamburger-krankenhaus-a-241cab60-6b49-4927-aaac-56088a44bd9d

    @Birgitt @eno @fkleedorfer @fabsi @oliver @gregor @carlotta @ossi

    10:02 23.02.21 | 1 comment | org | share
  • Jens avatar 2 1 jensitus

    Jetzt muss man sich mal kurz vorstellen, was eine Pandemie vor, sagen wir 25 Jahren bedeutet hätte.
    Homeoffice, Videokonferenzen und dergleichen mit 56K Modem?

    Naja, wär auch irgendwie gegangen.

    22:52 22.02.21 | 1 comment | org | share
  • Borgcubus Gregor

    Sanaa, die Hauptstadt des Jemen, liegt auf 2500 m. Das ist wie an manchen Stellen in Österreich im Hochsommer: morgens und nachts noch ein wenig frisch mit 15 Grad, tagsüber brennt die Höhensonne auf meine Glatze mit gerne auch 35 Grad. Ein Glück haben wir hier im Quarantänestockwerk eine Terrasse mit Tischtennisplatte. Leider kommen nur selten Leute zu Besuch. Im Prinzip ist es so organisiert, dass wir unser Essen hochgebracht bekommen, hier oben aber bis auf wenige meetings alleine sind. Wir dürfen in das 4. Stockwerk heruntergehen, weil da der Gymnastikraum ist, müssen dann aber auch Mundschutz tragen. Ich halte uns hier ober sowieso für am wenigsten gefährdet, weil wir alle hergeflogen sind und dadurch schon mindestens zwei negative Teste haben (Am Abflugort und in Djibouti). Auch unsere Körpertemperatur müssen wir zweimal pro Tag messen. Die erste Woche habe ich schon, geknallt haben bisher glücklicherweise nur die Feuerwerke, dafür fast täglich eins. Zur Zeit liegt der Kampfschwerpunkt eher im Westen von Sanaa, in der Region um Ma’rib. Hier wird gerade das achte Weltwunder, der Staudamm von Ma’rib ausgegraben. Das sind zwar alte Kamellen, aber trotzdem beeindruckend, wie im Reich der Königin von Saba bereits Wasser gestaut und Agrarwirtschaft betrieben wurde.

    38 sanaa
    06:16 19.02.21 | 2 comments | org 2 | share
  • Jens avatar 2 1 jensitus

    Derzeit grassiert in Österreich wieder einmal die Unschuldsvermutung.

    12:52 18.02.21 | 0 comments | org | share
  • Jens avatar 2 1 jensitus

    Laut futurezone gibt es einen Corona Rechner für Innenräume:
    https://futurezone.at/science/corona-rechner-zeigt-wie-hoch-ansteckungsgefahr-im-buero-ist/401189140
    Und tatsächlich:
    https://www.corona-rechner.at/

    10:39 16.02.21 | 0 comments | org | share
  • Borgcubus Gregor

    So, ich weiß gar nicht genau, wen das alles erreicht, ansonsten muss Du, Jens akitv werden.
    Du wolltest ja gerne erste Impression aus dem Jemen (englisch Yemen).
    Ich bin das erste mal in Arabien, das erste Mal so richtig in einem armen Land, das erste Mal in einem Land mit Low intensity conflict und das erste Mal mit MSF (Ärzte ohne Grenzen) unterwegs.
    Das ist insofern eine interessante Erfahrung, weil die Huthi-Rebellen in ihrem Nordteil zunächst einmal eine zweiwöchige Quarantäne für alle Helfer*innen eingerichtet haben - in der sitze ich gerade.
    Aufgrund der Sicherheitslage und der Quarantäne-Situation habe ich auch keine wirklichen Kommunikationsmöglichkeiten mit der Bevölkerung. Aber ein bisschen was kann ich schon berichten, was bei uns überhaupt nicht ankommt.
    Heute dies: Biden wurde ja ganz groß gefeiert, dass er die Einstufung der Huthi-Rebellen als "terroristisch" wieder zurückgenommen hat. Was unterging: Trump hatte diese Einstufung auch erst im Dezember veranlasst. Wirtschaftlich und Konflikt-bezogen hat diese EInstufung überhaupt keinen direkten Einfluss. Der einzige Einfluss - nicht zu unterschätzen, aber wesentlich geringer als kolportiert - ist der auf NGO´s mit finanzieller Unterstützung oder Abhängigkeit aus den USA: Diese durften nicht mehr aktiv sein und haben demensprechend jetzt Probleme, im Jahr 2021 noch Gelder locker zu machen. Lebensmittellieferungen u.ä. werden durch die Rücknahme allerdings nicht mehr ankommen.

    16:28 15.02.21 | 1 comment | org 2 | share
  • Jens avatar 2 1 jensitus

    Meine negative Aura:

    Negativ 10 02 2021
    10:45 10.02.21 | 0 comments | org 1 | share
  • Jens avatar 2 1 jensitus

    Die armen Makler haben es auch nicht leicht. Aber sie wissen sich zu helfen:

    "Da in vielen Bezirken viele „Immobilientouristen“ ihr „Unwesen“ treiben – das sind Personen die ein gespieltes, d.h. unechtes Interesse für repräsentative Apartments vorspielen, um solche Immobilien einmal zu Gesicht zu bekommen – dürfen wir Sie bitten, bei echtem Interesse, Namen, Adresse, Telefonnummer sowie Beruf bekanntzugeben." (Wohnungsanzeige auf willhaben.at)

    17:04 09.02.21 | 0 comments | org | share